Wann bin ich fertig — und was kostet es noch?
Die Führerschein-Prognose ist eine Schätzung von Prüfungszeitraum und Restkosten, die jeder Fahrschüler in seinem eigenen Zugang sieht. Sie wird aus dem persönlichen Termin-Tempo, den noch offenen Pflichtteilen und der Preisliste der Fahrschule berechnet — und lernt aus den abgeschlossenen Ausbildungen derselben Fahrschule.
Woraus die Schätzung entsteht
- Das eigene Termin-Tempo: Wie viele Fahrstunden pro Woche der Schüler tatsächlich fährt — nicht ein Branchendurchschnitt.
- Offene Pflichtteile: Fehlende Theorielektionen, Pflicht-Sonderfahrten (Überland, Autobahn, Nacht) und Prüfungen laut Ausbildungsstand.
- Die Preisliste der Fahrschule: Restkosten werden mit euren echten Preisen gerechnet, je Führerscheinklasse.
- Erfahrungswerte: Der Stundenbedarf bis zur Prüfungsreife startet mit einem bundesweiten Erfahrungswert und wird durch die abgeschlossenen Ausbildungen eurer Fahrschule ersetzt, sobald welche vorliegen — die Schätzung wird also mit jedem Abschluss genauer.
Ein Beispiel
Ein Schüler der Klasse B hat alle 14 Theorielektionen besucht, die Theorieprüfung bestanden und 8 von 12 Pflicht-Sonderfahrten absolviert. Er fährt aktuell etwa 4 Fahrstunden pro Woche. Die Prognose zeigt ihm daraus: voraussichtlich prüfungsreif Ende Oktober, geschätzte Restkosten zwischen 1.650 und 2.365 € — als ehrliche Spanne, nicht als Scheingenauigkeit auf den Euro.
Wo die Schätzung ihre Grenzen hat
Die Prognose ist ein Anhaltspunkt, keine Garantie — das steht auch so im Portal. Sie kann nicht wissen, ob ein Schüler eine Lernpause einlegt, wie schnell die Prüfstelle Termine vergibt oder ob eine Prüfung wiederholt werden muss. Was sie kann: aus echten Daten eine realistische Erwartung machen, statt die Frage unbeantwortet zu lassen.
Dieselbe Prognose fürs Büro
- In jeder Schülerakte: Das Büro und der Fahrlehrer sehen dieselbe Einschätzung wie der Schüler — Beratungsgespräche starten mit denselben Zahlen.
- Umsatz-Pipeline: Über alle aktiven Schüler summiert zeigt die Prognose, welcher Umsatz in den kommenden Monaten realistisch ansteht — ein Bericht, den es so in klassischen Fahrschulprogrammen nicht gibt.
Die Prognose speist sich aus dem Fahrstundenplaner (Termin-Tempo), dem Ausbildungsstand und der Preisliste der Abrechnung — je gepflegter diese Daten, desto besser die Schätzung. Fahrschüler sehen sie in ihrem Schülerportal.
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